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PKV – Wechsel manchmal Überflüssig

Viele privat versicherte erhalten, teilweise schon alle 2 Jahre, von Ihrem Versicherungsmakler eine Nachricht dass ein Wechsel der Versicherung erhebliche Vorteile und Kosteneinsparungen bieten würde. In einigen Fällen stimmt das auch, jedoch kommt es immer häufiger vor dass der Wechsel nicht dem versicherten sondern dem Makler hilft, da sich diese über Provisionszahlungen bei Vertragsabschlüssen finanzieren. In diesem Falle bedeutet der Wechsel zu einem anderen Versicherer, nicht zwingend Vorteile.

Damit der Versicherte sich selbst informieren kann, bieten online Portale wie privatekrankenversicherung.com eine unabhängige Vergleichsmöglichkeit. Dort lässt sich dann genauestens überprüfen in wie weit sich der, vom Versicherungsmakler vorgeschlagene Tarif, von dem des aktuellen Versicherers unterscheidet. Dies verhindert unnötige Versicherungswechsel, welche nur den Zweck haben dem Makler eine weitere Provision einzubringen.

Weil weder die Versicherer selbst noch die Finanzaufsicht BaFin den Exzessen Einhalt gebieten konnten, schreitet nun die Politik ein. Bei ihrem jetzigen Vorschlag beweisen die Politiker ein angenehmes Augenmaß, wenn Vermittler künftig maximal Provisionen in Höhe von einem Jahresbeitrag erhalten dürfen. Damit liegt die Grenze zwar deutlich über dem derzeitigen Durchschnitt, verhindert aber immerhin die schlimmsten Auswüchse, bei denen Vermittler bis zu 18 Monatsbeiträge für einen Abschluss kassieren. Umgekehrt erkennt der Entwurf zu Recht an, dass Versicherungsvermittler zur Konkurrenz unter den Privatversicherern beitragen.

Da dieser Schutz durch die Politik, wie in vielen anderen Fällen, auch Schlupflöcher bietet, sollte der Versicherte nicht zögern einen private Krankenversicherung Rechner in Anspruch zu nehmen. Dies kann einen unnötigen Versicherungswechsel verhindert und spart somit viel aufwendigen Papier- und Schreibkram. Zudem bieten einige Versicherer auch Treueprämien an, welche weitere Einsparungsmöglichkeiten bieten.